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Reisetipp – Alanya

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Auch wer in dieser wunderschönen Urlaubsregion an der Türkischen Südküste nur einige Urlaubstage verbringt, wird sich schnell in Alanya heimisch und geborgen fühlen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten bringen einem die türkische Kultur ein wenig näher und zeugen von längst vergangener Geschichte.

Badeurlaub oder eher Kultur?

Ob Badeurlaub mit der ganzen Familie oder eher ein Trip zum Augenlasern Türkei, das Land und insbesondere die Region um Alanya haben sehr viel zu bieten. Alanya war früher einmal eine Piratenstadt. Das Wahrzeichen ist der mit einer Höhe von 250 m (ü. M.) beeindruckende Burgberg, auf dem die Burg von Alanya über die Stadt ragt. Man erkennt diesen Monumentalbau schon von Weitem. Leider ist nicht genau überliefert, wann dies Burg letztendlich erbaut wurde, fanden sich hier doch Spuren von den Byzantinern, Seldschuken und sogar den Römern wieder. Aber allein wenn man den Prunk und die Größe des Bauwerks beurteilt, scheint der Sultan namens Alaadin Keykubat maßgeblich für den Bau verantwortlich gewesen zu sein.

Nach Erzählungen haben in Alanya bereits im 2. Jahrhundert n. Chr. gefährliche Piraten ihr Unwesen getrieben. Ein Großteil des Burgareals wurde allerdings von den Römern zerstört. Insgesamt verfügt das alte Gemäuer über 140 Türmchen und eine 6 km lange Mauer ringsherum, diese sollte die Burg vor Feinden schützen. Man kann die Burganlage, vorbei an zahlreichen Restaurants und Cafes, bequem zu Fuß erreichen. Wer es lieber bequem bevorzugt, der kann die Burg auch sehr komfortabel mit dem Bus erreichen. Ebenfalls sehenswert ist auch die kleine Kirche in der Nähe des Sultan-Palastes, nicht weit von der Burg entfernt. Hier finden sich eindeutige gemeinsame Zeichen des Islams und des Christentums.

Der Kerker und die schaurigen Geschichten

Öffentlich zugänglich ist außerdem der Kerker, in dem die Gefangenen vor Jahrhunderten auf ihre gerechte Strafe warten mussten. Gerade um die Häftlinge gibt es zahlreiche Sagen und Überlieferungen, die einem fast einen Schauer über den Rücken laufen lassen. Waren die Kerker überfüllt, mussten die Gefangenen gegeneinander in Kämpfen bestehen. Sie wurden an die Klippe geführt und mussten gegeneinander kämpfen, mit dem Ziel sich gegenseitig vom Abhang zu stürzen. Dieses Spektakel ging so lang, bis nur noch ein Kämpfer übrig blieb. Dieser bekam anschließend die Aufgabe gestellt mit drei Versuchen einen Stein über die Klippe ins Meer zu werfen. Schaffte der Gefangene dies nicht, wurde er kurzerhand ebenfalls in die Tiefe befördert. Somit war auch dessen Schicksal besiegelt.

Dies und viele weitere historische Geschichten kann man sich zu Gemüte führen, wenn man sich für eine Städtereise nach Alanya entscheidet.

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Autor: Anja Bergler

Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen. Du findest mich auch auf Google+

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