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Tarife zu Berufsunfähigkeitsversicherungen im Test

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Jeder vierte, der arbeitstätig ist, kann schon vor dem Rentenalter nicht mehr in seinem Beruf arbeiten.

Wer nach dem 1.1.1961 geboren ist, erhält vom Staat bei Berufsunfähigkeit nur eine Erwerbsminderungsrente.

Durch diese bekommt ein Betroffener maximal nur rund 30 Prozent seines letzten Bruttogehalts.

Abhilfe kann eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schaffen. Sie zahlt bei Berufsunfähigkeit eine vom Versicherten mitbestimmte Rente.

Aktueller Test zur Berufsunfähigkeitsversicherung der Verbraucherzeitschrift Finanztest

Regelmäßig werden Tarife zur Berufsunfähigkeitsversicherung von Finanztest getestet. Im Juni 2011 hat Finanztest 52 „gute“ und „sehr gute“ Angebote gegenübergestellt. Einige dieser Tarife sind eigenständige Berufsunfähigkeitsversicherungen, die übrigen sind Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZ).

Eine BUZ gibt es immer in Kombination mit einer weiteren Versicherung, wobei Finanztest die Risikolebensversicherung empfiehlt.

Mit dieser Kombination erhält entweder der Versicherte eine Rente bei Berufsunfähigkeit oder seine Angehörigen eine Zahlung der Versicherung im Todesfall des Versicherten.

Die 52 dargestellten Tarife haben Finanztest zufolge in etwa eine ähnliche Qualität. Jedoch seien die Kosten je nach Anbieter bei diesem Vergleich mitunter sehr unterschiedlich.

Sogar bei den besten Berufsunfähigkeitstarifen gebe es je nach Anbieter Beitragsunterschiede von über 1000 Euro im Jahr. Ein Vergleich der Angebote der Testsieger kann sich also durchaus lohnen.

Merkmale einer guten Berufsunfähigkeitspolice lt. Finanztest

Im aktuellen Berufsunfähigkeit Test listet Finanztest einige Kennzeichen einer soliden Berufsunfähigkeitsversicherung auf. Nur Angebote, die unter anderem diese Punkte erfüllen, sind lt. Ratgeber empfehlenswert:

 

  • Gesundheitsfragen/Vorerkrankungen: Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung beantragt, muss dem Anbieter Fragen zu seiner Gesundheit beantworten. Die Fragen im Antrag sollten so gestellt sein, dass fehlerfreie Antworten möglich sind. Sind diese fehlerhaft, kann die Versicherung später den Vertrag kündigen. Daher sollte man dem Versicherer auch keine Vorerkrankungen verheimlichen und alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten.
  • Keine abstrakte Verweisung: Wer berufsunfähig ist, kann womöglich noch einen anderen Beruf ausüben. In dem Fall darf die Versicherung vom Betroffenen die Aufnahme eines neuen Berufs verlangen. Dieses Recht hat sie nur dann nicht, wenn laut Vertrag kein Recht auf abstrakte Verweisung besteht.
  • Kurze ärztliche Prognose: Der Versicherte sollte die Rente schon erhalten, wenn er voraussichtlich sechs Monate lang zu 50 Prozent berufsunfähig sein wird.
  • Nachversicherungsgarantie: Bei Ereignissen wie Heirat, Geburt oder Berufswechsel kann der Versicherte die Berufsunfähigkeitsrente ohne Gesundheitsprüfung erhöhen. Somit kann es dann keine krankheitsbedingte Beitragserhöhung geben.

Angebotsvergleich mit Berater

Auf welche Dinge man außerdem bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten sollte, erläutert ein Experte beim gemeinsamen Tarifvergleich der Testsieger. Mit diesem Service, der in diesem kleinen Ratgeber natürlich auch aktuelle Testergebnisse und die Berufsunfähigkeit Testsieger berücksichtigt, findet jeder das richtige Angebot.

Bildquelle Flickr – mariahagglof unter cc

Autor: Anja Bergler

Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen.

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