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Das Heimat- und Bergbaumuseum in Erbendorf

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Auch wenn meine Heimatstadt Erbendorf mit seinen knapp 5.500 Einwohnern für viele nicht mehr, als ein kleines Steinwalddorf ist, muss ich dem widersprechen. Erbendorf ist eine schmucke Stadt und hat kulturell sowie geschichtlich sehr viel zu bieten.

Gesteinskunde der besonderen Art

Am herausragendsten sind die Ausstellungen über die lange Bergwerks-Tradition, über die Mineralogie und die Geologie in unserer Region. Hiervon zeugt auch das hohe Interesse am ca. 10 km entfernten Geo-Zentrum KTB Windischeschenbach.

Gerade der Bergbau, der offiziell im Jahr 1927 eingestellt wurde, (da hat man wohl das ein oder andere Förderband gebraucht), hat der Stadt zu einem großen Aufstieg und zu einer gewissen Bekanntheit verholfen.  Selbst Geologen aus ganz Deutschland sind begeistert von der Gesteinsvielfalt im sogenannten „Erbendorfer Becken“.

Altes Handwerk und Tradition werden einem näher gebracht

Besonders hervorzuheben wäre das Heimat- und Bergbaumuseum, das jedem das Leben früherer Generationen und die recht bewegte Stadtgeschichte ein wenig näher bringen möchte. Von außen eher unscheinbar im ehemaligen Schulschwesternhaus neben der katholischen Kirche beherbergt, bietet das Museum wertvolle Einblicke in ausgestorbene Handwerksberufe oder Geschichten über den „Erbendorfer Bockl“.

Ein Museum nicht nur für Erwachsene

Sogar für Kinder hat das Museum einiges zu bieten. So wurde eine Modelleisenbahn im Format H0 aufgebaut, die den ehemaligen Lokalbahnstrecken rund um Erbendorf nachempfunden ist. Selbst seltene Relikte aus der Eisenbahnerzeit sind zu sehen und zu bestaunen.

Auch die Führungen sind für Kinder verständlich und spannend zugleich. Ob als Schulklassenbesuch oder aber im Rahmen des Ferienprogramms, die Kinder haben eine Menge Spaß.

Abwechslungsreiche Sonderausstellungen

Neben den oben genannten Kernthemen sind auch wechselnde Ausstellungen zu bewundern. Die letzte Ausstellung befasste sich mit allem, was es Wissenswertes über die Imkerei zu erfahren gibt.

Wer sich Erbendorf einmal von „unten“ anschauen möchte, der kann ebenfalls an einer Felsenkellerwanderung teilnehmen. Hier werden in regelmäßigen Abständen beindruckende Führungen angeboten. Nähere Informationen gibt es ebenfalls im Museum oder aber im Fremdenverkehrsamt Erbendorf.

Das Museum hat ganzjährig jeden zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Zusätzlich kann man das Museum in den Monaten April bis September auch dienstags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr besuchen. Sonderführungen sind nach Voranmeldung ebenfalls möglich.

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Autor: Anja Bergler

Hauptberufliche Online-Texterin und Redakteurin. Bereits seit 2007 arbeite ich auf selbstständiger Basis im www. Als Mutter von 4 Kindern verfüge ich über umfangreiches Wissen in den Bereichen, Kinder, Familie, Haus, Garten, Gesundheit und Immobilien. Dies sind auch meine beruflichen Kernthemen. Du findest mich auch auf Google+

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