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Das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr

| 5 Kommentare

Alljährlich findet in Grafenwöhr, genauer gesagt im Gelände des US-Truppenübungsplatzes, das Deutsch-Amerikanische Volksfest statt. Grafenwöhr liegt in der nördlichen Oberpfalz und ist, neben der Tatsache, dass allein der Standort mit jeder Menge US-Soldaten bestückt ist, nebenbei der größte Truppenübungsplatz der Bundesrepublik Deutschland.

So viel zur örtlichen Begebenheit. Wir, also Anja, Söhnchen und ich, haben dort einen wunderschönen, spannenden und auch unterhaltsamen Tag verbracht, von dem ich euch berichten möchte. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr genau an derselben Stelle 😉

Die Anfahrt zum Volksfest

Informationen zur Ausweispflicht

Informationsbeschilderung

Grafenwöhr ist leicht zu finden (sofern man sich ein wenig auskennt). Ansonsten gibt es glücklicherweise Navigationsgeräte, die einem die Suche abnehmen. Ich hatte das Glück, dass Anja sich in dieser Region gut auskennt und so durfte Sie die Fahrerei übernehmen, während ich mich entspannt zurücklehnen konnte. Neben den üblichen „Sind wir schon daha?“ von der Rückbank verlief die Fahrt echt entspannt.

Die Vorfreude auf das Fest war spürbar und die Stimmung im Vehikel dementsprechend gut. Bereits nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir am Gate 6 des Truppenstandorts an und damit begann die erste, spannende Episode der Fahrt. Die reine Fahrstrecke beträgt ca. 5Km, bis der Parkplatz erreicht ist. Die Besuchermassen nahmen auf uns allerdings keine Rücksicht, und so kamen wir diese 5Km nur im Schritttempo voran.

Ergibt im Ergebnis: 30 Minuten bis zum Gate 6, weitere 45 Minuten vom Gate 6 bis zum eigentlichen Parkplatz. Am Parkplatz angekommen waren dutzende US-Soldaten zu sehen, die sich allesamt zu langweilen schienen. Arme Teufel 🙂 Bestens gewappnet mit unseren Ausweisen steuerten wir den Parkplatz an und nahmen den Hinweis auf dem Schild, dass ich direkt mal abfotografiert habe, ernst.

Da kann sich einem schon der Magen umdrehen

Der Eingangsbereich war bereits brechend voll. Viele Absperrungen, Soldaten, Mitarbeiter von privaten Sicherheitsdiensten sorgten für die offensichtlich notwendige Sicherheit. Allerlei Buden und Zelte waren zu sehen, eine Geisterbahn, Kreisel und andere Fahrgeschäfte, die man auch auf anderen großen Festen sehen kann. Die meisten Fahrgeschäfte haben wir ausgelassen. Söhnchen hingegen wollte unbedingt mit der Geisterbahn fahren und diesen Wunsch konnten wir ihm, wie könnte es anders sein, auch nicht abschlagen.

Seit ich mal auf einem anderen Fest an einer Schießbude hängen geblieben bin und ein paar Rosen etc. für Anja geschossen habe, hat auch Söhnchen eine gewisse Leidenschaft für Schießbuden entwickelt. Besonders erstaunt mich, dass er mit seinen beinahe 9 Jahren sogar ein relativ gutes Zielvermögen besitzt. Da steckt Potenzial für eine Scharfschützenausbildung drin. Neben den bereits genannten Buden und Fahrgeschäften war auch die Bundeswehr mit einem Auszug aus dem Fuhrpark vertreten. Einige Fahrzeuge durften auch eingehend besichtigt und untersucht werden.

Kriegsmaschinerie auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest

Zu sehen waren mehrere, meist imposante Fahrzeuge. Panzer, Artilleriegeschütze, ein Hubschrauber, ein

Deutscher Schützenpanzer

Besetzter Schützenpanzer

Transport-LKW und auch ein Schützenpanzer waren zu bestaunen. Aus meiner eigenen Bundeswehrzeit kenne ich die eine oder andere Gerätschaft natürlich, aber da ich dort meinen Dienst nur in einer Panzerhaubitze versehen habe, waren natürlich vor allem der Kampfpanzer und der Hubschrauber sehr interessant. Schön anzusehen und auch ein wenig beeindruckend sind diese Vehikel allesamt.

Auch wenn die Bundeswehr hier natürlich einen Rekrutierungs- und Werbefeldzug in eigener Sache im Sinn hat, finde ich die Mischung zwischen Krieg und Festivität etwas kontrovers, aber gelungen. Wann hat man denn sonst schon die Möglichkeit, seine Freundin mitsamt Sohn auf einem Panzer zu bewundern? 🙂

Der Tagesabschluss auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest

Nach ordentlicher Völlerei und vielem Staunen ließen Anja und ich den Abend in einem großen Festzelt mit Livemusik ausklingen, während sich Söhnchen mit anderen Kindern vergnügte. Die Stimmung war wirklich ausgezeichnet, die Musik (meistens) sehr gut und so konnten wir uns dem Rhythmus unterwerfen, welcher uns von der Bühne entgegenschallte.

Nach diesem sehr gelungenen Tag auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, der dieses Mal deutlich schneller bewältigt werden konnte. Es gab keinen Stau vom Parkplatz bis zum Ausgangstor. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, im nächsten Jahr auf das Deutsch-Amerikanische Volksfest zu gehen. Wir waren dort und können eine klare Empfehlung aussprechen.

Unser persönliches Fazit

Anja und ich beim Ausklang

Anja und ich

Gute Laune eben. Wir hatten wirklich einen riesen Spaß und deshalb lässt sich das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr eindeutig empfehlen. Besonders der Ausklang am Abend war hervorragend. Die Stimmung im Zelt war, nicht nur durch die exzellente Musik, bombastisch. Dazu gehört natürlich auch, wie es in Bayern traditionell üblich ist, ein Bier. Dieses Bier genossen wir in vollen Zügen und konnten mal wieder so richtig abfeiern. Deshalb gilt unserer spezieller Dank an dieser Stelle den Veranstaltern dieses Deutsch-Amerikanischen Volksfestes.

Die Stimmung war zu jeder Zeit ausgelassen und nirgendwo war auch nur eine Spur von Aggressivität zu sehen. So stelle ich mir ein gelungenes Fest vor und deshalb werden wir auch nächstes Jahr wieder vor Ort sein, um einen Tag mit viel Spaß zu erleben.

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Das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr, 2.0 out of 10 based on 1 rating

Autor: Michael Lang

Bereits seit 2002 beschäftige ich mich intensiv mit Computern und haben seit damals sehr viel Wissen angehäuft, welches ich in Form meiner Selbstständigkeit als Computerdienstleister an Kunden weitergebe. Seit 2007 habe ich mein heimliches Hobby, die Erstellung von Texten, ebenfalls gewinnbringend in den Markt eingebracht und begleite seit dieser Zeit unzählige Auftraggeber mit meinen Texten auf dem Weg zum Erfolg. Ihr könnt mich auch auf meinem Google+ Profil besuchen.

5 Kommentare

  1. Amerikanische Volksfeste sind immer große Klasse, wobei Ihr nichts über das Amerikanische Eis geschrieben habt, denn Kinder mögen das besonders und selbst die kleinsten können eine große Packung verdrücken.

    Amerikanische Gemütlichkeit und Deutsche gleichen sich,weil sie sehr freundlich sind und viele Reisende und wir können das aus den Amerika bestätigen. Wenn man dort nach Straßen fragt oder andere Angelegenheiten, fackelt der Amerikaner nicht lange, sondern fährt uns schnell dort hin.

    Und beim Militär wird das dem Soldaten auch gelehrt, denn wer in der Öffentlichkeit unangenehm auffällt, beschmutzt die Amerikanische Flagge und wird bestraft. Amerika hat sowieso sehr viele gute Seiten, aber wir Deutsche sehen am liebsten das Schlechte uns von dort ab.

    Gut ist zum Beispiel, daß man bei uns schon so ähnlich, wenn auch nicht mit 16, so aber mit 17 den Führerschein machen kann,was sich zum Erfolg heraus-gestellt hat.

    Schlecht bei uns ist, daß es von Zeit zu Zeit Abgeordnete gibt, welche immer wieder damit kommen, daß ältere Bürger zu bestimmter Zeit ihren Führerschein abgeben sollten. Man diskriminiert keine Altersgruppe, sondern läßt einfach alle Autofahrer von Zeit zu Zeit einen Reaktionstest machen. Da gibt es auch keine Geldschneiderei mit dem Führerschein machen, denn den Führerschein kann man bei jeder kleinen Polizeidienststelle bestehen.

    Schlecht ist bei denen,daß man überall Waffen kaufen kann,denn da gibt es wie bei uns Eltern die versagen und ihre Waffen nicht richtig geheim verschließen vor Kindern.Die Schulen sind in sofern auch besser, was fast alle Austauschschüler bestätigen, denn es werden nicht nur Streber gezüchtet, sondern die Klasse zieht alle Schüler mit.

    Darum kommen viele deutsche Schüler von dort mit dem dortigen Abschluß vor ihrem Abi hier, mit diesem nach Deutschland. Alle Klassen, welche man auf Ausflügen trifft, haben eine gute Disziplin. Das rührt daher weil man dort schon immer etwas lockerer, zwar mit guter Ausbildung, aber nicht mit „Kadaver-gehorsam“.

    Als Beispiel Schüler stehen freundlich beim Präsidenten der USA plaudern sehr freundlich und ein Schüler hat die Hände in der Hosentasche, das würde keiner schon vor Angst bei uns machen.

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    • Hmm, stimmt. Das mit dem Eis haben wir vergessen. Wir haben allerdings auch keins gegessen, weil die Schlange vor dem Stand zu lang war.

      Ich persönlich mag das Eis eher weniger, aber eben die Kinder.. Mir isses zu süß und zu weich, aber bei großer Hitze kann man da durchaus mal drüber hinwegsehen 😀

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    • Das Deutsch-Amerikanische Volksfest auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr ist eine Besonderheit in der Oberpfalz. Das Volksfest Grafenwöhr finden auch in diesem Jahr wieder statt und bietet auf seiner Webseite viele hilfreiche Informationen zu Parklätzen, Öffnungszeiten, Anfahrt und vielem mehr. Auch in diesem Jahr geht’s wieder zum Deutsch-Amerikanischen Volksfest Grafenwöhr.

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  2. Seit Jahrzehnten ist das Deutsch-Amerikanische Volksfest Grafenwöhr in der Oberpfalz ein bliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Nahezu 80.000 Menschen zelebrierten 2011 den „American Way of Live“, kommen auch Sie und staunen Sie über die Verbundenheit von Deutschen und Amerikanern beim Deutsch-Amerikanischen Volksfest Grafenwöhr auf dem Truppenübungsplatz.

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