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Informationen zur Ausweispflicht
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Das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr

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Alljährlich findet in Grafenwöhr, genauer gesagt im Gelände des US-Truppenübungsplatzes, das Deutsch-Amerikanische Volksfest statt. Grafenwöhr liegt in der nördlichen Oberpfalz und ist, neben der Tatsache, dass allein der Standort mit jeder Menge US-Soldaten bestückt ist, nebenbei der größte Truppenübungsplatz der Bundesrepublik Deutschland.

So viel zur örtlichen Begebenheit. Wir, also Anja, Söhnchen und ich, haben dort einen wunderschönen, spannenden und auch unterhaltsamen Tag verbracht, von dem ich euch berichten möchte. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr genau an derselben Stelle 😉

Die Anfahrt zum Volksfest

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Informationsbeschilderung

Grafenwöhr ist leicht zu finden (sofern man sich ein wenig auskennt). Ansonsten gibt es glücklicherweise Navigationsgeräte, die einem die Suche abnehmen. Ich hatte das Glück, dass Anja sich in dieser Region gut auskennt und so durfte Sie die Fahrerei übernehmen, während ich mich entspannt zurücklehnen konnte. Neben den üblichen „Sind wir schon daha?“ von der Rückbank verlief die Fahrt echt entspannt.

Die Vorfreude auf das Fest war spürbar und die Stimmung im Vehikel dementsprechend gut. Bereits nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir am Gate 6 des Truppenstandorts an und damit begann die erste, spannende Episode der Fahrt. Die reine Fahrstrecke beträgt ca. 5Km, bis der Parkplatz erreicht ist. Die Besuchermassen nahmen auf uns allerdings keine Rücksicht, und so kamen wir diese 5Km nur im Schritttempo voran.

Ergibt im Ergebnis: 30 Minuten bis zum Gate 6, weitere 45 Minuten vom Gate 6 bis zum eigentlichen Parkplatz. Am Parkplatz angekommen waren dutzende US-Soldaten zu sehen, die sich allesamt zu langweilen schienen. Arme Teufel 🙂 Bestens gewappnet mit unseren Ausweisen steuerten wir den Parkplatz an und nahmen den Hinweis auf dem Schild, dass ich direkt mal abfotografiert habe, ernst.

Da kann sich einem schon der Magen umdrehen

Der Eingangsbereich war bereits brechend voll. Viele Absperrungen, Soldaten, Mitarbeiter von privaten Sicherheitsdiensten sorgten für die offensichtlich notwendige Sicherheit. Allerlei Buden und Zelte waren zu sehen, eine Geisterbahn, Kreisel und andere Fahrgeschäfte, die man auch auf anderen großen Festen sehen kann. Die meisten Fahrgeschäfte haben wir ausgelassen. Söhnchen hingegen wollte unbedingt mit der Geisterbahn fahren und diesen Wunsch konnten wir ihm, wie könnte es anders sein, auch nicht abschlagen.

Seit ich mal auf einem anderen Fest an einer Schießbude hängen geblieben bin und ein paar Rosen etc. für Anja geschossen habe, hat auch Söhnchen eine gewisse Leidenschaft für Schießbuden entwickelt. Besonders erstaunt mich, dass er mit seinen beinahe 9 Jahren sogar ein relativ gutes Zielvermögen besitzt. Da steckt Potenzial für eine Scharfschützenausbildung drin. Neben den bereits genannten Buden und Fahrgeschäften war auch die Bundeswehr mit einem Auszug aus dem Fuhrpark vertreten. Einige Fahrzeuge durften auch eingehend besichtigt und untersucht werden.

Kriegsmaschinerie auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest

Zu sehen waren mehrere, meist imposante Fahrzeuge. Panzer, Artilleriegeschütze, ein Hubschrauber, ein

Deutscher Schützenpanzer

Besetzter Schützenpanzer

Transport-LKW und auch ein Schützenpanzer waren zu bestaunen. Aus meiner eigenen Bundeswehrzeit kenne ich die eine oder andere Gerätschaft natürlich, aber da ich dort meinen Dienst nur in einer Panzerhaubitze versehen habe, waren natürlich vor allem der Kampfpanzer und der Hubschrauber sehr interessant. Schön anzusehen und auch ein wenig beeindruckend sind diese Vehikel allesamt.

Auch wenn die Bundeswehr hier natürlich einen Rekrutierungs- und Werbefeldzug in eigener Sache im Sinn hat, finde ich die Mischung zwischen Krieg und Festivität etwas kontrovers, aber gelungen. Wann hat man denn sonst schon die Möglichkeit, seine Freundin mitsamt Sohn auf einem Panzer zu bewundern? 🙂

Der Tagesabschluss auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest

Nach ordentlicher Völlerei und vielem Staunen ließen Anja und ich den Abend in einem großen Festzelt mit Livemusik ausklingen, während sich Söhnchen mit anderen Kindern vergnügte. Die Stimmung war wirklich ausgezeichnet, die Musik (meistens) sehr gut und so konnten wir uns dem Rhythmus unterwerfen, welcher uns von der Bühne entgegenschallte.

Nach diesem sehr gelungenen Tag auf dem Deutsch-Amerikanischen Volksfest machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause, der dieses Mal deutlich schneller bewältigt werden konnte. Es gab keinen Stau vom Parkplatz bis zum Ausgangstor. Vielleicht habt ihr ja auch Lust, im nächsten Jahr auf das Deutsch-Amerikanische Volksfest zu gehen. Wir waren dort und können eine klare Empfehlung aussprechen.

Unser persönliches Fazit

Anja und ich beim Ausklang

Anja und ich

Gute Laune eben. Wir hatten wirklich einen riesen Spaß und deshalb lässt sich das Deutsch-Amerikanische Volksfest in Grafenwöhr eindeutig empfehlen. Besonders der Ausklang am Abend war hervorragend. Die Stimmung im Zelt war, nicht nur durch die exzellente Musik, bombastisch. Dazu gehört natürlich auch, wie es in Bayern traditionell üblich ist, ein Bier. Dieses Bier genossen wir in vollen Zügen und konnten mal wieder so richtig abfeiern. Deshalb gilt unserer spezieller Dank an dieser Stelle den Veranstaltern dieses Deutsch-Amerikanischen Volksfestes.

Die Stimmung war zu jeder Zeit ausgelassen und nirgendwo war auch nur eine Spur von Aggressivität zu sehen. So stelle ich mir ein gelungenes Fest vor und deshalb werden wir auch nächstes Jahr wieder vor Ort sein, um einen Tag mit viel Spaß zu erleben.

Autor: Michael Lang

Bereits seit 2002 beschäftige ich mich intensiv mit Computern und haben seit damals sehr viel Wissen angehäuft, welches ich in Form meiner Selbstständigkeit als Computerdienstleister an Kunden weitergebe. Seit 2007 habe ich mein heimliches Hobby, die Erstellung von Texten, ebenfalls gewinnbringend in den Markt eingebracht und begleite seit dieser Zeit unzählige Auftraggeber mit meinen Texten auf dem Weg zum Erfolg. Ihr könnt mich auch auf meinem Google+ Profil besuchen.

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