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Makrelen grillen

Makrelen grillen – aber richtig

| 11 Kommentare

Zeit wurde es, dass auch ich mal eines meiner leckeren Rezepte veröffentliche. Sonst denkt noch jeder, nur die Schubse hätte in der Küche was drauf 😀 Deshalb stelle ich euch heute mein Rezept für gegrillte Makrelen vor.

Wenn ihr mein Rezept zuhause ausprobieren wollt, nur zu. Allerdings muss ich euch warnen: hohe Suchtgefahr 😉

Zutaten:

  • 4 mittelgroße bis große Makrelen (bereits geputzt bzw. aufgetaut)
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zitrone
  • 200g Butter (Zimmertemperatur)
  • Salz und Pfeffer

Vorbereitung:

Die Kräuter gründlich waschen und möglichst fein hacken. Falls vorhanden, könnt ihr ein Wiegemesser nutzen. Danach die gehackten Kräuter zusammen mit der Butter in eine Schüssel geben und möglichst gut vermengen. Danach etwas Salz und Pfeffer (Menge abhängig vom persönlichen Geschmack) dazugeben und nochmals miteinander vermengen. Hier müsst ihr einfach ein wenig experimentieren, bis ihr die richtige Menge Salz und Pfeffer für euren Gaumen gefunden habt. Die Zitrone halbieren. Danach eine Hälfte der Zitrone in möglichst dünne Scheiben schneiden.

Zubereitung:

Makrelen grillen

Die offenen Bäuche der Makrelen mit der vorbereiteten Kräuterbutter bestreichen und in jede der Makrelen 2-3 Zitronenscheiben stecken. Die Außenseiten der Makrelen mit dem Saft der zweiten Zitronenhälfte beträufeln. Das war’s schon, die Makrelen sind bereit, auf den Grill gepackt zu werden. Hierzu solltet ihr meine Tipps beachten, die ich mir durch so manchen Fehlversuch angeeignet habe 🙂

Beilagenvorschlag:

Als Beilage für diesen doch recht fettigen Fisch eignet sich Baguette hervorragend. Noch besser ist das sogenannte Kräuterbaguette. Wenn ihr dazu die selbstgemachte Kräuterbutter aus dem Rezept der Wortschubse nehmt, ist dieses Mahl eine absolut runde Sache 🙂

Mein Grilltipp:

Wenn ihr habt, solltet ihr die Makrelen in Grillformen geben, die sich am besten eignen. Habt ihr keine Grillformen für Fische, müsst ihr auch nicht zwingend losziehen, um welche zu besorgen. Behelfsmäßig könnt ihr beispielsweise Holzstäbchen für Schaschlik Spieße nutzen oder, sofern ihr habt, gehen auch Klammern für Rouladen. Verzichtet bitte auf die Binsenweisheit der Alufolie, denn wenn die Makrelen in Alufolie gewickelt werden, kann sich der echte Grillgeschmack nicht entfalten.

Grillt die Makrelen ausschließlich auf dem Rücken, denn so bleiben sie auch ohne Folie schön saftig und erhalten den beliebten, etwas rauchigen Geschmack. Legt die Makrelen möglichst nicht in die Mitte des Grillgitters, denn dort ist es für die Makrelen zu heiß. Einfach am Rand entlang platzieren und 8-10 Minuten garen lassen. Voilá, fertig ist der leckere Fisch.

Guten Appetit.

Rezept: Karpfen in Bierteig

Fish von Peter Griffin

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Makrelen grillen – aber richtig, 7.3 out of 10 based on 13 ratings

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Autor: Michael Lang

Bereits seit 2002 beschäftige ich mich intensiv mit Computern und haben seit damals sehr viel Wissen angehäuft, welches ich in Form meiner Selbstständigkeit als Computerdienstleister an Kunden weitergebe. Seit 2007 habe ich mein heimliches Hobby, die Erstellung von Texten, ebenfalls gewinnbringend in den Markt eingebracht und begleite seit dieser Zeit unzählige Auftraggeber mit meinen Texten auf dem Weg zum Erfolg. Ihr könnt mich auch auf meinem Google+ Profil besuchen.

11 Kommentare

  1. Super Artikel. Würde gern mehr Beitraege zu der Thematik sehen. Freu mich auf die naechsten Posts.

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  2. Ach, schon wieder einmal. Na dann erwarte mit Spannung die nächsten Artikel von uns. Immer mit dem gleichen Inhalt links zu fischen funktioniert hier aber trotzdem nicht. Etwas mehr Mühe geben nächstes Mal 😉

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  3. Heute Mittag getestet – hat mir wirklich hervorragend geschmeckt die Makrele nach deiner Anleitung. Und alle anderen am tisch waren auch begeistert. Danke für die tolle Anregung!

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    • Sehr sehr gerne 🙂

      Wir freuen uns, wenn du auch künftig immer mal wieder vorbeischaust – hier und da ergänzen wir nämlich unsere Rezepte auf diesem Blog und erweitern sie auch.

      Guten Appetit und weiterhin viel Spaß auf unserer Hobbyseite 🙂

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  4. Pingback: Makrelenangeln FAQ ⋆ Hochseecowboys

  5. Hallo, die Makrele ist doch nie und nimmer in 8-10minuten fertig.

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    • Hallo,

      doch, ist sie tatsächlich. Ich grille unsere Makrelen immer so und sie waren immer gut durch. Wichtig ist aber, dass eine wirklich gute Glutbasis vorhanden ist. Auf einem lauwarmen Restchen Kohle wird das in der Zeit tatsächlich nichts. Probiers doch einfach mal aus – du wirst überrascht sein 🙂

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  6. Grüß dich Michael,

    du hast einen echt tollen Blog. Der Tipp mit dem Grillen eher am Rande, das gilt besonders wenn das Grillgut welches man brät, dick ist, wie zb ja auch die Makrele bzw Fische im Allgemeinen. Grillen finde ich ist was besonderes, gibt einem irgendwas Urzeitliches zurück.
    beste grüße Christian

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    • Hallo Chris,

      da hast du absolut recht. Grillen ist für mich die reinste Form der Nahrungszubereitung. Am liebsten grille ich ja auf Holz und nicht auf Kohle. Kohle ist meist geschwefelt und was da sonst noch alles drin ist, kann ich nicht beurteilen. Holz hingegen, am besten aus der eigenen Region, ist neben der relativen Freiheit von Schadstoffen auch noch ziemlich CO²-neutral. Abhängig von der Holzart gibt das dem Grillgut übrigens auch noch immer leicht andere, ergänzende Aromen (ähnlich dem Räuchern).

      LG
      Michael

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  7. Fisch auf dem Grill ist immer eine tolle Alternative zum Fleisch. Wir persönlich machen auch immer einen Teil Fisch mit dazu. Da ich meinen fisch aber immer in Alupapier einlege und nun gelesen habe, das dieses nicht gut sei, da sich Alupapier auch auflösen kann unter starker Hitze und wohl auch die salzigen Sachen das Alupapier angreifen, bin ich nun verunsichert.

    Hat da jemand Erfahrung damit ?

    Claudia

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    • Hallo Claudi,

      die Problematik mit der Alu-Folie ist nicht nur geschmacklicher Natur. Du hast vollkommen recht damit, Alu-Folie zumindest kritisch zu sehen. Ich bzw. wir verzichten auch bewusst darauf, weil Aluminium unter starkem Verdacht steht, schwere Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer etc. sehr zu begünstigen. Das MUSS natürlich nicht sein – aber wir sind da lieber auf der sicheren Seite und verzichten einfach darauf, soweit es machbar ist.

      LG
      Michael

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